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Handybundles als Sparangebot

Do, Dez 10, 2009

Das Prinzip hört sich recht einfach an: Handybundles bestehen aus einem Handyvertrag samt einigen Zugaben (wie etwa Bildschirme, Spielkonsolen oder auch einem Motorroller) und finanzieren sich über die Provisionen, die Anbieter an die Kunden weitergeben. Ein Anbieter verzichtet also auf einen Teil der Provision und gibt diese in Form von Zugaben an den Kunden weiter.

In der Praxis ist es aber nicht immer so einfach herauszufinden, ob und wann man mit einem Handybundle wirklich spart, denn durch die Fälle an möglichen Zugaben (und den verschiedenen Preisen) ist ein Vergleich oft sehr mühsam. Derzeit geht der Trend dazu, nicht nur eine Zugabe in ein Bundle zu packen sondern gleich mehrere Zugaben mit mehreren Handyverträgen zu kombinieren. Um zu vergleichen muss man daher nicht nur die einzelnen Zugaben preislich einschätzen sondern oft auch zwei Handyverträge von den Festkosten und den Verbindungspreisen gegenüberstellen. Prinzipiell kann sich die Arbeit aber durchaus lohnen, insbesondere dann wenn man ohnehin auf der Suche nach einem neuen Handyvertrag ist.

Schwieriger wird es, wenn man Bundles sucht, die sich auch dann lohnen, wenn man den Vertrag nicht nutzt. Bei einigen Anbieter gibt es Mindestumsatz-Klauseln in den Verträgen. Dort wird dann festgehalten, dass täglich ein Gespräch abgerechnet wird auch wenn man gar nicht telefoniert hat. Summiert man dies über einen Monat auf kommen Kosten von 10-15 Euro zu Stande die immer entstehen auch wenn man den Vertrag nicht nutzt. Dazu haben auch die Anbieter nur selten etwas zu verschenken: Verträge an denen sie nichts verdienen wird es daher nicht geben.

Bei genauer Suche kann man also durchaus Handybundles finden dich sich lohnen, man sollte jedoch genau prüfen und nicht das sofort beim ersten Angebot zuschlagen.

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